Montag, 15. August 2016

Verspätung - Reizwortgeschichte

Ihr Lieben,
wegen technischer Schwierigkeiten kommt meine Geschichte erst am Nachmittag.
Viele Grüße
Regina

So, jetzt läuft alles wieder, die Geschichte habe ich unten angehängt!

Bitte lest aber doch schonmal bei meinen Kolleginnen:



Ponyhof, Triumph, heulen, demonstrieren, standesgemäß

Ankunft auf dem Ponyhof

Jana und ihre Freundin Denise machen Ferien auf dem Ponyhof. So lange haben sie sich darauf gefreut, endlich ist es so weit. Janas Eltern bringen die beiden jungen Damen zu ihrem Ferienort. Dort werden sie schon erwartet. Frau Brinkmeier hat extra einen Kuchen gebacken. Apfelkuchen mit Streuseln, die Äpfel sind von den eigenen Apfelbäumen geerntet. Doch Jana und Denise können es gar nicht erwarten, die Ponys anzuschauen. In den nächsten zwei Wochen werden sie mit ihnen Ausritte unternehmen, sie pflegen und striegeln und mit ihnen schmusen.
„Geht nur zur Weide und begrüßt die Ponys! Ruft sie, dann kommen sie ans Gatter“, schlägt Frau Brinkmeier vor. „Ich werde dann noch ein wenig mit euren Eltern plaudern.“
Das lassen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Gleich hinter der Scheune grasen vier Ponys und ein Fohlen auf der Weide. Sie sind wunderschön. Jana verliebt sich gleich in eines von ihnen. Es hat ein braunes Fell und eine schwarze Mähne. „Das ist meins!“, ruft sie und will über das Gatter klettern.
„Hey, lass das!“, ruft Denise. „Das dürfen wir bestimmt nicht!“ Denise ist in allem ein wenig zurückhaltender als die Freundin.
„Ach, heul doch nicht rum!“ Jana sieht gar nicht ein, dass sie „ihr“ Pony nicht sofort begrüßen sollte.
„Du bist eine echte Spaßbremse manchmal!“ Jana ist beleidigt.
Glücklicherweise traut sie sich dann aber doch nicht allein auf die Weide und das ist auch gut so. Ponys, die ein Fohlen haben wollen nämlich ihr Kind beschützen und könnten fremden Menschen gegenüber ärgerlich werden.
Herr Brinkmeier kommt gerade in ihre Richtung. Er hat beobachtet, dass eines der Mädchen über das Gatter klettern wollte und will nun eingreifen.
„Mädels, ihr dürft nicht allein auf die Weide. Unsere Ninette hat ein Fohlen. Sie mag es nicht, wenn Fremde es anfassen wollen!“, sagt er freundlich aber bestimmt.
„Siehste!“, sagt Denise. Das ist ihr Triumph und den genießt sie.  Sonst weiß Jana nämlich alles besser. Jedenfalls tut sie so.
Herr Brinkmeier ruft nun die Ponys ans Gatter und demonstriert, wie man das machen muss. Mit ruhiger Stimme lockt er sie: „Tinka, Jule, Bine, kommt, ich will euch die unsere Gäste vorstellen und Ninette, bring dein Fohlen mit!“
Brav kommen alle zum Zaun und als Herr Brinkmeier zwei Äpfel aus der Tasche zieht, jeden davon einmal in der Mitte teilt und die Ponys damit füttert, sind Denise und Jana hin und weg vor Freude. So schöne Ponys und so brav sind sie. Sogar Ninette lässt sich streicheln. Sie stellt sich aber immer schützend vor ihr Kind.
"Wie heißt denn das Fohlen?", will Jana wissen.
"Es hat noch keinen Namen, den bekommt es standesgemäß, wenn wir in einer Woche unser Hoffest feiern. Dann nämlich wird es getauft und ihr habt sogar die Möglichkeit, mit abzustimmen oder sogar eigene Namen mit einzureichen. Wichtig ist, dass ihr einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben "N" wählt, denn bei uns auf dem Hof werden die Fohlen immer nach der Mutter benannt und das ist ja unsere Ninette."
Die Mädchen sind begeistert. Eine Taufe. Und sie dürfen mitbestimmen. Sie wollen sich auf jeden Fall auch einen Namen überlegen, später. Jetzt werden sie erstmal auf dem Hof herumgeführt. Danach verabschieden sie sich von Janas Eltern und dann fühlt es sich richtig wie Urlaub an. Einfach klasse!
Als sie abends in ihren Betten liegen, denken sie sich Namen aus. "Nina, Nora, Natalie!", schlägt Jana vor. Denise hat auch noch ein paar Ideen: "Noomi, Nicki, Nachtigall!" Das ist ihre Auswahl, so richtig zufrieden sind aber beide noch nicht damit. Ein paar Tage haben sie ja noch Zeit. Jetzt genießen sie erstmal die Ferien und freuen sich schon auf ihren ersten Ausritt am nächsten Tag.
Nun möchtet ihr gern wissen, wie das Fohlen heißen wird und wie es auf dem Ponyhof so weiterging? Das erfahrt ihr in der nächsten Geschichte.

© Regina Meier zu Verl

Kommentare:

  1. Da freue ich ja auf heute Nachmittag, aber bitt schön, du hast mich vergessen,

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    1. Hallo Lore,
      wo habe ich dich vergessen?
      Kann im Moment nur vom Büro aus in mein Blog!

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  2. Da freue ich mich aber auf die Fortsetzung, ich hatte gedacht du hast mich vergessen bei den Kolleginnen lesen, sehe aber, dass mein Name nur grün ist und bei meiner Blindheit, hahaaa, ist es mir nicht gleich ins Auge gefallen.
    Wünsche dir noch einen schönen Tag, bei uns ist heute ja Feiertag, LGLore

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  3. Eine schöne Geschichte, liebe Regina!
    Da freue ich mich auch schon sehr auf die Fortsetzung!
    Ich wünsche Dir noch einen wundervollen Nachmittag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  4. Freue mich auf die Fortsetzung. Mädels und Pferde oder Ponys, es gibt glaube ich, nichts Schöneres. Hat mir gut gefallen. Liebe Grüße Eva

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  5. Manno, jetzt muss ich wieder soooo lange warten. Aber ich kann mir ja auch schon mal einen Namen überlegen. Warte mal eben, gleich hab ich's. Wir wäre es denn mit Nachthimmel oder Nachtstern oder ... ach, das wird nix. Warte ich halt!! :-) LG Martina

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  6. Gerade hast Du mich neugierig gemacht, da vertröstest Du auf die nächste Geschichte. Och!!! Du spannst mich ganz schön auf die Folter! Bestimmt gibt es auf dem Ponyhof viel zu erleben und den Namen möchte ich natürlich auch wissen. Vielleicht Nana oder doch eher Nanett? Ich lasse mich überraschen.
    LG
    Astrid

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  7. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  8. Eine tolle Geschichte, Regina! Ich platze schon fast vor Neugier, wie die Sache weitergeht, wie das Hoffest abläuft - und vor allem : wie das Pony heißen wird ...
    Du hast die schwierigen Reizwörter prima " verwurstet" - alle Achtung!
    Liebe Grüße
    Christine

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