Freitag, 29. Januar 2016

Die Violine - ein Gedicht

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Die Violine

Mit meinen zarten, hellen Tönen
möchte ich dein Ohr verwöhnen.
Meine Saiten streicht der Bogen,
mal geschoben, mal gezogen.
Doch Vorsicht, immer mit Bedacht,
damit es keine Krächzer macht.

Im Orchester spiele ich,
vorne links, da siehst du mich,
habe dort auch viele Schwestern,
so ist das in Streichorchestern.

Mein Mensch, der klemmt mich unters Kinn,
wo ich auch sehr zufrieden bin.
Seine Nähe macht mich glücklich,
ich beginne augenblicklich
Liebeslieder ihm zu singen,
um in Stimmung ihn zu bringen.

Manchmal weine ich auch kläglich,
doch das ist wohl nicht alltäglich,
meist bin ich so richtig froh
und das klingt dann wirklich so.

Nur wenn ich in Stimmung bin,
macht das Spielen auf mir Sinn.
Dafür sorgt mein Mensch vorzüglich,
damit macht er mich sehr glücklich.
Ja, mein Leben ist sehr nett.
Ruhe ich in meinem Bett
aus rotem Samt, ganz königlich,
weiß ich genau:  Mein Mensch liebt mich!

© Regina Meier zu Verl





Kommentare:

  1. Eine Ode an die Violine! Herrlich ist es, dein Gedicht, liebe Regina!
    Ich wünsche dir viele musikalische Momente! LG Martina

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  2. Das ist ein sehr schönes Gedicht. Danke dafür.

    LG Petra K.

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  3. Ein wunderschönes Gedicht, Regina! Vielen Dank dafür!
    Violinenspiel klingt herrlich. Aber nur dann, wenn ein Könner den Bogen in der Hand hat! **grins**
    Ich wünsche Dir ein schönes, entspanntes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Christine

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  4. Danke für dieses wunderschöne Gedicht, liebe Regina!
    Ich wünsche Dir einen schönen und fröhlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Deine Claudia ♥

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