Montag, 14. Dezember 2015

14.12. Der Schneemann


Der Schneemann

Ein Glitzern hell wie Sternenstaub,
unter dem Schnee liegt welkes Laub.
Die Bäume tragen ein weißes Gewand.
Ich liebe den Schnee und meine Hand
taucht ein in die flockig weichen Kristalle
und formt den Flaum zu einem Balle.

Kugeln gerollt, groß, mittel und klein,
bald wird der Schneemann fertig sein.
Kohlen gibt es keine mehr,
wo nehme ich denn die Augen her?
Eine Möhrennase fand ich noch im Stall,
um den Hals binde ich einen alten Schal
und oben, auf des Schneemanns Kopf
thront ein alter Suppentopf.

Er sieht leider nichts, der arme Mann.
Warum fällt mir nicht ein, was ich machen kann?
Von Fantasie fehlt mir jede Spur,
doch plötzlich hab ich’s: Kuchenglasur!
Ich finde sie gleich, muss nicht lange suchen,
da ist sie schon, die Glasur für den Kuchen.
Nun hat er Augen, schokoladenbraune
und er schaut aus, als ob er staune.

Er lächelt sogar, er fühlt sich wohl,
trägt im Arm einen Strauß aus grünem Kohl.
Und morgen werd’ ich, das weiß ich genau,
ihm bauen noch aus Schnee eine Frau.

(c) Regina Meier zu Verl

Kommentare:

  1. Klar, zum Schneemann gehört auch eine Schneefrau. Warum vergessen wir das nur immer? Ach und ganz viele Schneekinderlein sollten es auch noch sein. Doch schade, zu allem fehlt uns momentan noch der Schnee.
    LG
    Astrid

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  2. Dieses Gedicht ist kreativ und macht froh. Vielleicht magst du es in meiner neuen Linkparty verlinken.
    Ich würde mich freuen!
    http://ein-kleiner-blog.blogspot.de/2015/12/froh-und-kreativ1linkparty.html
    LG Elke

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  3. Was mich interessieren würde: Hast du Vollmilch- oder Zartbitterglasur gewählt? Lach!!! Bei Vollmilch komme ich heimlich vorbei und klau dem Schneemann die Augen!!! :-) - Tolles Gedicht! LG Martina

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  4. Was mich interessieren würde: Hast du Vollmilch- oder Zartbitterglasur gewählt? Lach!!! Bei Vollmilch komme ich heimlich vorbei und klau dem Schneemann die Augen!!! :-) - Tolles Gedicht! LG Martina

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  5. Martina, Martina, du Schleckermäulchen, willst klauen dem armen Schneemann die Augen. Schönes Gedicht liebe Regina, LGLore

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