Sonntag, 13. Dezember 2015

13.12. Peppolino erzählt

Peppolino erzählt

Ich weiß nicht, warum sich die Menschen meines Namens bedienen, wenn sie sich beschimpfen. Schließlich war ich dabei, als das Kind geboren wurde, dessen Geburtstag wir heute wieder feiern werden. Ich kann euch sagen, dass ich sehr aufgeregt war, als ich einen Blick in die Krippe warf.
Der Stern von Bethlehem leuchtete und ich konnte das Antlitz des Kindes genau erkennen.
Mein Freund, der Ochse schwitzte vor lauter Aufregung so sehr, dass es in dem Stall recht warm und gemütlich war. Maria und Josef waren erschöpft von der langen Herbergssuche. Sie waren dankbar dafür, dass wir Tiere bei ihnen waren. Als wir später hohen Besuch von den heiligen drei Königen bekamen, war ich es, der sie einließ. Ich bin sehr stolz darauf und meine Nachkommen sind es noch immer.
Die Hirten brachten ein Fell für das Kind und eine Flasche Milch. Das Fell stammte von einem Schaf und wärmte das Jesuskind. Wie gern hätte auch ich ein Geschenk gehabt. So ein richtiges feines Paket, das dem Kind Freude gemacht hätte. Doch als einer der Könige sagte: „Wir wollen dir folgen und dienen!“, da sagte ich einfach: „I A, I A“, und das Christkind lächelte, das hab ich genau gesehen.

(c) Regina Meier zu Verl
krippe

Kommentare:

  1. Ach ist das eine niedliche Geschichte. Peppolino erzählt die Weihnachtsgeschichte aus seiner Sicht. Richtig schön. Mir gefällt dein Adventskalender sehr gut und ich verfolge ihn immer mit Spannung.
    LG
    Astrid

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    1. Liebe Astrid,
      das freut mich sehr!!!!! Danke schön und liebe Grüße
      Regina

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  2. da kann ich mich nur anschließen, einfach niedlich, Peppolino muss man einfach gern haben Ia, klingt ein bisschen bayrisch (zwinkern) LGLore

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