Donnerstag, 6. August 2015

Von einem Buch, das mich gefunden hat

Vorab: ganz herzlichen Dank für eure lieben Kommentare in den letzten Tagen. Ich bin noch immer nur sporadisch am Rechner, freue mich über jedes Wort von euch, beantworte aber momentan nicht jeden Kommentar. Ich bitte um Verständnis!

Es ist ja klar, dass mal wieder alles anders laufen würde, als ich es geplant hatte. Irgendwo schellt dann so eine Glocke und alle kommen und wollen was von mir. "Kannst du mal eben, würdest du mal eben, machst du mal eben?"
Ich weiß, dass das meine eigene Schuld ist und dass ich in der Vergangenheit wohl das ein- oder andere Mal zu oft : HIER! gerufen habe. Die Leute müssen sich erst dran gewöhnen, dass ich immer öfter NEIN sage. Das gefällt ihnen nicht und mir fällt es nach wie vor schwer. Blöd ist das, superblöd!
Ich bin dann auch auf mich selbst sauer und das ist eben auch kein gutes Gefühl. Vor ein paar Wochen hat mir jemand ein Buch empfohlen, das ich doch unbedingt mal lesen sollte. Es habe bei ihr etwas ausgelöst, das sehr hilfreich sein soll beim Umgang mit sich selbst und anderen.
Ich bin dann erst ein paar Tage um das Buch herumgeschlichen, wollte es eigentlich gern haben, hatte aber wohl Angst, dass es zu "umbequem" ist und wieder Dinge von mir erwartet, die mir schwerfallen. Ich habe es also nicht gekauft. (Ihr glaubt gar nicht, wie blöd ich sein kann, echt nicht).
Dann besuchte ich eine Bekannte, die mir eben dieses Buch in die Hand drückte und sagte: Lies mal, bei mir hat es was bewirkt!
Tja!
Da lag es also nun, das Buch. Geschlossen noch, dann siegte die Neugier und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Es heißt "Mary" und ist von Ella Kensington, den Link setze ich an den Schluss dieses Eintrags, weil ich gerade nicht verlinken kann - heißt: ich schreibe auf dem guten alten Schreibblock, so richtig mit Kugelschreiber, in Schönschrift und es macht mir Spaß und endlich habe ich auch mal wieder ein paar Wörter geschrieben, an denen ich nicht innerlich herumgemeckert habe und dann wieder alles verworfen. Hier geht es einfach um ein Buch und um meine Einstellung zu diesem Buch und irgendwann werde ich auch von den Erfahrungen berichten. Doch vorwegnehmen will ich es nicht - denn, wenn jemand meiner Leser hier interessiert ist, dann soll er seine eigenen Erfahrungen machen. Vielleicht kommt dieses Buch ja auch auf einem eher ungewöhnlichen Weg zu Euch. Wer weiß das schon.

Mary, die unbändige, göttliche Lebenslust - von Ella Kensington

Kommentare:

  1. Liebe Regina, danke für deine Worte. Richte dich nicht nach anderen Menschen, sondern mach das, was du möchtest. Lebe dein Leben. Dazu gehört auch das Schreiben auf einem Schreibblock. Der Computer wird dich bald wiederhaben. Wünsche dir viel Spaß, auch mit deinem Buch "Mary".
    Sei ganz lieb gegrüßt, herzlichst Margot.

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  2. Hallo, Regina,
    es funktioniert auch ohne Link - ich habe den Buchtitel einfach angeklickt und bin automatisch bei Amazon rausgekommen. Bestellt hab ich das Buch noch nicht - ich komme zur Zeit überhaupt nicht zum Leben. obwohl ja der Blog Pause macht ... Sieht aus, was würde mit meinem Zeit-Management irgendwas nicht stimmen" **seufz**.
    Bei DEM schönen Wetter ist man ja doch mehr draußen unterwegs - sofern es nicht so brüllend heiß ist wie heute -, und ansonsten fordert die Realität ihr Recht. Genauso wie bei Dir...
    Stress Dich nur nicht gar so heftig - Nein sagen ist längst nicht so schlimm, wie man immer selber denkt.. Die Leute gewöhnen sich schon daran, dann man nicht stets und ständig verfügbar ist - ich spreche aus eigener Erfahrung...
    Liebe Grüße
    Christine

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  3. Liebe Regina,
    das klingt nach einem ganz besonderen Buch :O) Nein sagen, ja, das ist nicht immer einfach, aber es geht ;O)
    Ich wünsche Dir noch einen wunderbaren Nachmittag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  4. Es kommen auch wieder ruhige Zeiten ,wo das Neinsagen leichter fällt. Man wird halt gebraucht. Zwischendurch eine Nische schaffen wo man sich erholt und z.B. ein Buch liest "Mary". Eine Freundin von mir kennt es bestimmt, ich werde sie mal fragen. danke für die Empfehlung, Klärchen

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  5. Liebe Regina,
    wird schon wieder! Es ist halt ein wenig viel bei Dir. Erhole Dich mit dem Buch, Liebe Grüße Eva

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  6. Liebe Regina
    nein sagen wo man bisher nur ja gesagt hat erstaunt viele die um dich herum sind, das muss nicht verwundern, es ist neu für sie. Sie werden sich daran nicht stossen, denn sie sind /wahrscheinlich/ eher die, die das nein für ihre Person sehr gut kennen.
    bin davon überzeugt, dass es dir weiterhin schwer fallen wird, denn du hast es dir zugelegt, es war bisher nicht deine Überzeugung sondern die vernunft und nicht dein herz gab es dir ein. Doch ihr werdet euch anfreunden, du und dein nein. Nimm es friedvoll in die Arme und irgendwann wird es dein sein.
    ich sehe dich mit deinem Schreibzettel versonnen die Zeilen damit füllen, siehst du, wie gut es sich anfühlen kann?...
    Irgendwann...
    angel mit einem lieben Morgengruß zu dir.

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  7. Liebe Regina,
    ich kenne das mit dem NICHT NEIN SAGEN KÖNNEN. Allerdings muss man es manchmal wirklich tun. Versuche Dir ein bisschen Zeit für Dich zu nehmen.
    LG
    Astrid

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  8. liebe Regina, das Buch kenne ich nicht - aber Nein sagen habe ich gelernt und habe folgendes Gedicht dazu verfasst:

    Nein

    Das muss ein starkes Leben sein,
    das mutig genug ist für ein „Nein“,
    selbst wenn „Vielleicht“
    und „Mal sehn“
    im Wege stehn.

    Sich nicht immer
    rechtfertigen müssen,
    schlafen können
    ohne schlechtes Gewissen.
    Das muss ein starkes Leben sein,
    das mutig genug ist für ein „Nein!“ (c)

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Ich freue mich über jeden Kommentar. Nicht immer schaffe ich es, alle Kommentare zu beantworten, ich bitte um Verständnis!