Montag, 22. Dezember 2014

Der Traum

Der Traum
Das Christkind schenkte mir im Traum
einen schönen Weihnachtsbaum,
der anders war als in den Jahren,
da wir noch alle Kinder waren.

Es hingen keine Kugeln dran,
kein Engelhaar, kein Räuchermann.
Nur Fensterchen an goldnen Fäden
mit winzig kleinen Fensterläden.

Schaut ich durch eines der Fenster hinaus,
sah ich den Garten vor unsrem Haus.
Dort stand ein Schneemann mit frohem Gesicht.
Ich traute meinen Augen nicht.

Durchs nächste Fenster sah ich dann,
erblickte dort den Weihnachtsmann,
er kam auf mich zu und sagte ganz leise:
Sing mir eine Weihnachtsweise.

Ich sah noch die Engel im hellen Licht,
in weißen Gewändern, sie sahen mich nicht.
Ihr Anblick war so wunderschön,
wie gern würd ich sie nochmal sehn.

Leider bin ich dann erwacht,
es war der Tag vor der Heiligen Nacht.
Im Wohnzimmer stand schon der Tannenbaum,
mit Fensterchen dran, so wie im Traum.

© Regina Meier zu Verl

Von Kindergartenkindern geschmückt Foto © Regina Meier zu Verl

Kommentare:

  1. Oh, es ist so unglaublich schön, dein Gedicht!!!
    Ich bin ganz angerührt davon!!!
    Vielen Dank für dies ergreifende Gedicht!
    LG und einen guten Start in die Weihnachtswoche!
    Hast du schon frei? Martina

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  2. Guten Morgen, liebe Regina,
    das sit ein ganz zaubernhaftes Gedicht! Danke dafür!
    Der Weihacnhtsbaum ist ja so schön geschmückt!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine wunderschöne Weihnachtswoche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Deine Claudia ♥

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  3. Liebe Regina
    ein wunderschönes Gedicht das so viel Gefühl rüber bringt!
    Mit diesen Weihnchtsbaum der Kinder gebastelt haben ist immer der schönste!
    Ich wünsche dir einen schönen Montag
    Lieben Gruss Elke

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