Montag, 5. November 2012

Hey, Schneekugelmann

Hey, Schneekugelmann,

du schaust so traurig aus,
sicher willst du da raus.
Du bist so stark und wieder nicht,
das Glas, es hält und niemals bricht.

Hey, Schneekugelmann,

ich würde helfen, aber wie,
mit Kraft alleine klappt das nie,
vielleicht versuche ich’s mit Singen,
bringt das die Glaskuppel zum Springen?

Hey, Schneekugelmann,

Dein Anblick tut im Herzen weh,
mir fehlt die rettende Idee,
wie lange hältst du das noch aus,
wie kriegen wir dich nur da raus?

Hey, Schneekugelmann,

jetzt weiß ich’s, ich mach mich ganz klein
und komme dann zu dir herein.
Dann sind wir beide nicht mehr einsam
und planen unser Glück gemeinsam.

Hey, Schneekugelmann,

rück mal ein Stück,
hier kommt dein Glück!

© Regina Meier zu Verl

Kommentare:

  1. Wird das denn nicht auf die Dauer langweilig in der Kugel. Lach. Lore

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielleicht können sie gemeinsam ausbrechen, oder sie fühlen sich miteinander so wohl, dass sie gar nciht mehr rauswollen, liebe Lore!

      Herzliche Grüße
      Regina

      Löschen
  2. Das ist ja süß - fast wie in dem Film, in dem sie mit dem U-Boot durch Blutbahn eines Menschen fahren. Verkleinern und in neue Welten eintauchen.

    LG Kerstin mit Finchen und Ayla

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke schön, liebe Kerstin, Finchen und Ayla,
      ich freue mich, dass euch das kleine Gedicht gefällt. Den Film kenne ich nicht, werde aber mal googlen. :)
      Liebe Grüße
      Regina

      Löschen

Ich freue mich über jeden Kommentar. Nicht immer schaffe ich es, alle Kommentare zu beantworten, ich bitte um Verständnis!