Dienstag, 9. Oktober 2012

Meine erste Laterne - Gedicht


Oh weh, meine liebe Laterne,
ich hatte dich doch so gern.
Auf blauem Grund gelbe Sterne,
dein Leuchten sah man von fern.

Aus heiterem Himmel der Regen,
der setzte dir mächtig zu.
Ich mag mich nicht fort bewegen,
denn auf der Straße liegst du.

Erloschen bist du, kein Strahlen
dringt mehr aus deinem Bauch,
du warst die schönste von allen,
ja, und das bleibst du auch.

Ich sehe am Himmel die Sterne
und denke an dein warmes Licht,
ach, wie hatt' ich dich gerne,
vergessen werd ich dich nicht.

© Regina Meier zu Verl


Laternenzeit, Foto © Regina Meier zu Verl


Kommentare:

  1. Was für ein schönes Gedicht über die Laterne, bald werden die Kinder am Martinstag wieder durch die Straßen ziehen, mit ihr teils selbst gebastelten Laternen. Schön, dass manche Dinge sich nie ändern. Liebe Grüße Lore

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  2. Liebe Regina,
    Ein wunderbares Laternengedicht!
    Ja, bald werden wir sie wieder überall leuchten sehen, die bunten und fröhlichen Martinslaternen!
    Ich wünsche Dir einen schönen Herbsttag !
    ♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥

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  3. Das Gedicht gefällt mir wieder sehr gut. Erinnerte mich an meine Kindheit, ich hatte eine gelbe strahlende Sonne und dann etliche bunte in Zylinderform. Sorgsam wurden sie wieder zusammengefaltet bis zu ihrem nächsten Auftritt.

    LG
    Brigitte

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  4. Liebe Regina,
    ich mag deine Geschichten und auch dieses Gedicht ;-)
    Schau mal hier:
    http://gluecksdesign.blogspot.de/2012/10/bewohnter-garten.html
    Herzliebe Grüße
    tüftelchen

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  5. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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