Dienstag, 7. Mai 2013

An mein Kind

Wie gern
wäre ich jetzt bei dir,
bewachte deinen Schlaf
und hielte alle bösen Träume von dir fern.

Wie gern
legte ich jetzt die Hand auf deine Stirn,
nur ganz leicht,
damit du spüren könntest, dass ich für dich da bin.

Wie gern
fühlte ich jetzt deine Hand auf meiner Stirn,
sie würde mir den Schmerz nehmen,
der mich krank macht,
weil ich nicht bei dir sein kann.

© Regina Meier zu Verl

Dieses Gedicht ist vor vielen Jahren entstanden, es verliert seine Bedeutung aber niemals, denn selbst dann, wenn Kinder erwachsen sind, hat man noch immer das Gefühl, dass man sie beschützen möchte vor allem, was das Leben ihnen an Leid antun könnte. Die Sorgen verändern sich, aber sie sind da - immer.

Kommentare:

  1. Hallo Regina, das Gedicht ist so schön und so wahr. Und dein Nachstz spricht mir aus der Seele. Selbst wenn meine Großen Kinder Kummer haben, möchte ich sie beschützen und es tut mir dann so weh, sie treurig zu sehn.
    Wirklich ganz toll.

    Lg

    Barbara

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    1. Danke schön, liebe Barbara!

      Herzliche Grüße
      Regina

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  2. *seufz*
    Ich verstehe dich sooo gut!
    Lieber Gruß
    Sally

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    1. Danke schön, liebe Sally!

      Manchmal hilft es ja schon, seinen Schmerz in Worte zu packen, nicht wahr?

      Herzliche Grüße
      Regina

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  3. Es stimmt, liebe Regina,
    diese Sorge hört niemals auf. Am liebsten möchte man ihnen jeden Schmerz abnehmen, alles Leid fernhalten und Kummer ersparen. Ein Kind leiden zu sehen, ist für eine Mutter das Schlimmste.

    Deine "Gruselgeschichte" gefällt mir auch sehr. Da bekomme ich gleich Appetit auf Kürbissuppe.

    Ein lieber Abendgruß zu dir
    von der Waldameise

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    1. Danke schön, liebe Andrea,

      ich wünsche dir einen schönen Tag, bunt und fröhlich!

      Liebe Grüße
      Regina

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  4. Hallo Regina,
    wunderschön schreibst Du hier in Deinem Blog. Ich klicke aus vollster Überzeugung auf Follower und lade Dich ein wenn Du magst.
    Liebe Grüße an Dich von Celine die auch Gedichte und Geschichten schreibt

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    1. Liebe Celine,
      herzlich willkommen hier bei mir und danke für deinen lieben Kommentar. Gern besuche ich dich, habe schon öfter etwas von dir gelesen!

      Herzliche Grüße
      Regina

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  5. Ein wunderbares Gedicht, das mir aus der Seele spricht. Ich glaube ein Kind wird nie zu alt, dass eine Mutter es nicht beschützen möchte. Richtig glücklich bin ich erst, wenn auch mein Kind glücklich ist. Aber es gibt doch so viele Situationen, da kann man ihnen nicht helfen und muss daneben stehen und hoffen, dass sie es alleine schaffen. Liebe Grüße Lore

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  6. Liebe Regina, auch wenn du nicht bei deiner Tochter sein kannst an diesem Vormittag, um ihre Hand zu halten, so wird sie dich doch um sich spüren.
    Alles Liebe!
    Martina

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  7. Das ist ein sehr schönes Gedicht!
    Dir einen wunderschönen Tag, viele Grüsse Babs

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